Hinter uns liegen nicht nur rund 1600 Seemeilen und 23 Tage auf See, den größten Teil davon ohne Landkontakt, sondern auch viele schöne aber auch durchwegs ein paar weniger attraktive Stunden.
Und da ich hoffe, dass ihr als interessierte Leser mich begleiten wollt, möchte ich die ganze Etappe noch einmal Revue passieren lassen.
Der Beginn bietet wenig aufregendes und sei deshalb nur kurz erwähnt: Von Honfleur verlegten wir am 30.07 ins Nachbarstädtchen Deauville – ursprünglich nur, um dort zu tanken, sollten aber dann bis zum 02.08 dort hängen bleiben. Das Aufregenste dabei war, dass wir bei starkem Seegang mit einlaufender Tide in den Hafen fuhren und uns vom ständig piepsenden Wassertiefenanzeiger ziemlich genervt fühlten, zeigte er doch mindestens 2m an. Erst nachträglich rief uns der Vorbesitzer in Erinnerung – er hatte es uns schon bei der Besichtigung des Bootes gesagt – dass hier die Tiefe des Wassers nicht unter dem Kiel, sondern ab Wasserlinie angegeben wird. Wir hatten also zeitweise bei dieser Einfahrt nicht mehr als einen halben Meter Wasser unter uns – aber es reicht ja bekanntlich auch eine Handbreit, solange sie nur wirklich vorhanden ist.
Aus dem Tanken und einmal Übernachten wurden, wie weiter oben schon angesprochen, aber insgesamt 3 Tage, da Andreas von einem Fieber gepackt wurde. Er hütete also größtenteils seine Koje, während ich mich weiter durch die verborgenen Winkel des Bootes kämpfte.
Letztendlich war es dann am 02.08 soweit: Wir stachen bei günstigen Winden in See, setzten Segel Richtung Las Palmas – nur um wenige Stunden, und noch weniger Seemeilen später, noch in der Bucht von Le Havre in einer Flaute hängen zu bleiben und von der Strömung wieder Richtung ‚Zurück’ getragen zu werden.
Unter Motor begann unsere erste Nachtfahrt und erst in der Früh konnten wir wieder Segel setzen, kamen dann aber gut voran.
Schon der zweite Tag auf See brachte uns den ersten Gast ein: Eine Taube, die sich auf ihrem Flug zwischen England und Frankreich ausruhen wollte – und sich durchaus menschlich benahm: Sie kam, fraß, äußerte sich abfällig (das läßt sich auch im Tonfall des Gurrens feststellen), wenn man ihr zu nahe kam (obwohl sie überhaupt nicht menschenscheu war – sie trug auch eine Markeriung), schieß uns die Bude voll und verschwand solchermaßen gestärkt dann wieder.
Leider fingen die Probleme mit unserem Autopiloten schon während dieser ersten zwei Tage an – sie sollten uns die ganze Etappa über beschäftigen und uns zeitweise ganz schön in Atem halten. Waren es im Kanal noch die schwachen Winde zusammen mit den starken Strömungen waren, die unserem ‚dritten Crewmitglied’ zu schaffen machten, fiel er später dann bei den kräftigeren Böen ebenso aus. Aber dazu später. Jedenfalls begannen im Kanal nicht nur die Probleme mit ihm, sondern auch schon mit dem Motor – der Keilriemen begann zu quietschen, sobald wir uns anschickten, unsere großen Batterien zu laden. Und man lernt: Flautentage eignen sich sehr gut für Reparaturen!
So wie sich uns der Kanal anfänglich präsentiert hatte, nämlich sehr oft windstill, aber mit großem Schwell, blieb er auch, sodaß wir nur schleppend vorankamen. Ja, selbst in der gefürchteten Biskaya lagen wir ganze zwei Tage in einer Flaute fest. Wir begannen uns zu fragen, ob wir unseren Zeitplan einhalten würden können, schlimmer noch, ob unsere Essens- und wichtiger, unsere Wasservorräte diesen Mangel an Wind und Vorwärtskommen aushalten konnten. Aber da wir schon am ersten Flautentag gelernt hatten, dass es sich auszahlt, Reparaturen anzugehen, beschloss ich, mich um den Abwassertank zu kümmern – wir vermuteten da ein kleines Leck, und ich kannte diese Abteilung der ‚Eingeweide’ der Maverick sowieso noch nicht. Was für ein Schock! Ich hob die Bodenplatten in der Küche an und stand quasi schon in einer Mischung aus Wasser und altem Öl! Gar nicht mehr lange, und es wäre durch die Bretter gestiegen. Woher so viel Wasser? Alleine vom Wastetank konnte es nicht sein – kam es von draußen? Oder war der Süßwassertank undicht? Erst einmal aber mußten wir das Boot trocken kriegen – was die Bilgenpumpe für uns rasch erledigte. Ohne die Herkunft des vielen Wassers wirklich klären zu können, segelten wir weiter – und stellten prompt in der Nacht unseren ersten Geschwindigkeitsrekord unter Segeln auf: 6 kn. (Später, bei wesentlich stärkerem Wind erreichten wir dann 6,3 kn.) Am nächsten Tag dann die Kontrolle des Wassers im Boot – verdammt, wieder viel zu viel. Jetzt aber mußte die Ursache gefunden werden, denn so konnten wir uns nicht schwerer See aussetzen. Es war der sechste Tag auf See und wir wurden fündig: Die manuelle Bilgenpumpe war defekt. Über sie lief ständig Wasser ins Boot. Ersatzteile natürlich Fehlanzeige – wer rechnet schon damit, wird sie doch so gut wie nie verwendet. Es folgte unsere erste ‚Mac Gyver’-Reparatur: Aus einem Isolierungsmaterial für die Innenwände schnitten wir eine Dichtung, eine Membran zu, die dafür sorgte, dass das Meer dort blieb, wo es sein sollte – außerhalb des Bootes.
Des weiteren mußten wir feststellen, dass das Tankwasser kaum trinkbar war: Es enthält dermaßen viele Schwebeteilchen, dass es rötlich erscheint. Zukünftig seihte ich es durch ein Sieb, in dem ein Bounty lag, mittels Trichter mit dem Duschschlauch in die Kanister ab, damit wir es wenigstens fürs Kochen und für heiße Getränke nutzen konnten. Trotzdem hieß es nun für den Rest der Fahrt: Wassersparen, damit wir mit unseren gekauften Mineralwasserflaschen durchkommen.
Des Nächtens aber wurden wir mittlerweile mit wundervollem Sternenhimmel und Vollmond für unser Wacheschieben belohnt – es gibt wenig so friedvolles, entspannendes und stille Zufriedenheit spendendes wie ein solcher Himmel auf See.
In einer solchen schönen Nacht aber stolperte ich beim alleinigen Hantieren mit den Segeln auf Deck, stürzte mit dem Ellbogen gegen die Windschutzscheibe – und krach! Nicht der Ellbogen, sondern die Scheibe barst, und zwar so leicht, dass wir jetzt mit Sicherheit wissen, dass wir alle tauschen müssen, damit sie seeschlagfest sind. Das Glück im Unglück aber war, dass zwei ziemlich große Teile herausbrachen, die sich wieder, nach ein wenig an ihnen feilen, einsetzen und mit Tape kleben ließen.
Diesem meinem Ärgernis aber folgte unter Tags ein absolutes Highlight unserer bisherigen Fahrt: Wale! Eine ganze Schule Belugas tauchte neben unserem Boot auf, spielte damit darunter durchzutauchen, besahen es sich aus der Nähe, und kommunizierten die ganze Zeit miteinander. Ihr Gesang wurde vom Rumpf der Maverick als Resonanzkörper verstärkt, sodaß er auch uns wundervoll mit einschloß. So seltsam es sich schreibt, so komisch sich es wahrscheinlich auch liest: Aber Wale und ihr Gesang haben eine starke mystische Kraft, die einem einfängt und an einen Punkt mitnimmt, an dem die Zeit sich aufhebt, wo Ewigkeit gleich dem Jetzt scheint, und man als Mensch einfach nur ein Teil der Schöpfung nicht aber ihre Krone ist – und damit glücklicher als jemals zuvor, weil das Gefühl zu diesen prächtigen, Weisheit ausstrahlenden Tieren gehören zu dürfen, tiefe Zufriedenheit spendet..
(Übrigens waren die Wale dermaßen beeindruckend, dass die spielerische Eleganz und jugendliche Energie der Delphine, gesichtet am Tag danach, dagegen verblaßte. Auch wenn sie zu beobachten einem Lebensfreude schenkt, ähnlich wie das auch im Spiel versunkene Kleinkinder vermögen.)
Einem Auf folgt ein Ab, einem Höhepunkt damit auch ein Tiefpunkt: In der nächsten Früh, ich löste Andreas von der Wache ab, fragte ich, ob es etwas Neues gäbe. Seine Antwort: ‚Ja, denn jetzt haben wir keinen Motor mehr!’
Was war passiert? Um ein rasches Ausweichmanöver zu fahren hatte er ihn in der Nacht angelassen, dabei aber in der Hektik vergessen das Kühlwasser aufzudrehen – jetzt rauchte es aus dem Motorraum. Da traf es sich günstig, dass wir wieder einen Flautetag hatten; also rein in den Blaumann und ran an den Motor. Der Wasserfänger des Auspuffrohres war nun gänzlich durchgeschmolzen. Wieder lief Meerwasser ins Boot, wieder hatten wir keinen Ersatzteil an Bord und wieder half nur eine ‚Mac Gyver’-Reparatur: Aus dem Rohr einer Signalrakete, einem Dreieckstuch aus dem Autoverbandskasten und den abgeschnittenen Schlauchstutzen des Wasserfängers baute Andreas eine Überbrückung.
Endlich aber klappte es auch mit dem Wind so weit, dass wir die Biskaya fertig durchqueren konnten.
Vor der Küste Spaniens dann bekamen wir unser erstes Stürmchen. Da er uns aber genau in die Richtung vor sich her blies, in die wir wollten, wäre das nicht weiter tragisch gewesen, hätten sich nicht mehrere Ausrüstungprobleme hier als gravierend unangenehm erwiesen: 1.) Der mangelhafte Autopilot schaffte schon in den Anfängen des Starkwindes das Steuern nicht mehr, sodaß wir insgesamt 37 Stunden durchgängig ans Ruder mußten – unter Tags nicht so tragisch, aber in der Nacht hieß das 1 Stunde Dienst an der Pinne, 1 Stunde in voller Montur auf der Sitzbank im Salon ‚schlafen’. 2.) Wir haben nur einen Kompaß - der aber ist im Steuerhaus und hat keine Hintergrundbeleuchtung, sodaß er nächstens zum Steuern nicht verwendet werden kann, schon gar nicht, wenn man draußen im Cockpit am Ruder steht. 3.) Der fehlende Windanzeiger. Wir behalfen uns dann mit Landesfahnen, die wir an Bord haben, um dem Gastland unsere Ehre erweisen zu können, die wir an die achterlichen Stagen banden und steuerten quasi verkehrt sitzend das Boot so, dass es seinen ‚Hintern’ immer brav den Wellen und dem Wind entgegenstreckte. Es waren 37 sehr anstrengende Stunden – aber gleichzeitig stellten wir unser Rekordetmal auf: 118 sm. Endlich näherten wir uns dem Ziel in größeren Schritten.
Die Windrichtung blieb uns übrigens im Großen und Ganzen bis nach Las Palmas erhalten, wechselte nur geringfügig. Auch so richtige Flauten sollten wir ab diesem Zeitpunkt nicht mehr erleben.
Leider fiel durch den nunmehr kontinuierlich wehenden achterlichen Wind das Fehlen eines weiteren Ausrüstungsgegenstandes besonders ins Gewicht: Eines vernünftigen Spinnakerbaumes zum Ausbaumen des Vorsegels. Denn durch die Schaukelbewegung des Schwells reichte der Winddruck alleine nicht aus, es stehen zu lassen – und das ständige Einfallen und wieder Ausbauchen tut dem Material – wie auch den Nerven der Crew – nicht besonders gut. Wir waren also gezwungen, alleine mit einem stark gerefften Groß vor dem Wind zu laufen. (Wir haben noch ein leichtes Vorsegel an Bord, dass wir aber, nachdem wir ein Fall wegen Durchwetzung gänzlich und das zweite fast verloren hatten, nicht mehr verwendeten. Knapp vordem Ziel waren wir nach dem Bruch einer Saling auch gezwungen das Groß noch weiter zu reffen und den bis dahin nie verwendeten dritten Reffpunkt zu aktivieren.)
So näherten wir uns unaufhaltsam unserem Ziel Las Palmas, und beide waren wir uns einig, dass es an der Zeit sein würde, wieder einmal ohne Schwanken sich bewegen und endlich wieder eine Nacht durchschlafen zu können. Wie viele blaue Flecke wir haben? Irgendwann am zweiten oder dritten Tag haben wir aufgehört zu zählen, wie oft wir gegen Kanten stießen. Eine Hand eben für den Mann, eine fürs Boot – wenn’s reicht…
Drei, vier Tage vor dem Ende dann der große Schock: Wieder ist es der Motor – diesmal war das Seewasserventil offen, aber trotzdem hat er überhitzt – er raucht, pfeift, kocht vor sich hin: Der Süßwasserkühlungskreislauf ist leer, und selbst nach einem Nachfüllen dauert es nicht mehr als knapp vier Stunden, bis das Wasser wieder verbraucht ist, und der Motor sich neuerlich den Kochtemperaturen nähert. Zudem ist der Rauch des Auspuffes weiß: Damit ist klar, dass wir Wasser verbrennen, also zuminderst eine Zylinderkopfdichtung Schaden genommen hat. Das zunehmend schwerere Anspringen läßt sogar auf ein Eindringen von Salzwasser in den Motor selbst vermuten – genaueres aber wird erst ein Auseinandernehmen des Blocks zeigen.
Unsere allerletzte Reparatur versuchten wir übrigens während dem Einlaufen in Las Palmas: Die Übersetzungsstange vom Steuerrad im Wheelhouse hatte sich schon vor Tagen verbogen, weil sie sich dem Ruderdruck nicht gewachsen zeigte. Mit Schlauchklemmen und dem Eisenrohr eines kleinen Fischernetzes versuchten wir ihr wieder genügend Stabilität für die letzten Manöver zu geben – leider vergebens.
Auf den letzten rund 120 sm war unsere Anspannung endlich anzukommen deutlich zu spüren. Nach so langer Zeit auf See malten wir uns beide schon aus, was wir in welcher Reihenfolge an Land genießen wollen würden. Die obersten drei Plätze in veränderlicher Priorisierung: Duschen, Schlafen, frisches Essen – und ein kühles Blondes…
Welches Fazit aber läßt sich nun ziehen: Andreas meinte immer, dass unsere erste Etappe dazu dienen wird, herauszufinden, was am Boot geändert, was nachgerüstet gehört – nun ist sein lapidares Kommentar: ‚Wir waren da wohl etwas zu erfolgreich.’ (Andreas ist zum Glück ein anpackender Mensch – so ist er, nach einem Tag Rast, seit dem Einlaufen unermüdlich unterwegs um sämtliche Arbeiten und Ersatzteile zu organisieren.)
Auch wissen wir nun, dass unser Etmalschnitt pro Tag bei nur 70 sm lag – wir aber die Durchführbarkeit unseres Vorhabens von Etmalen bei rund 100 sm abhängig sehen, sodaß wir in diesem Bereich unbedingt tätig werden müssen, wobei hier wahrscheinlich alleine ein guter Spinnakerbaum sehr viel ausmachen wird.
Vom persönlichen Aspekt her kann man sagen, dass durch den abwechselnden Nachtrhythmus man eher nebeneinander lebt als zu sehr aufeinander zu picken – genaueres über den Tagesablauf findet sich im Blog: ‚Notizen – Ein typischer Tag auf See’.
Das Leben auf dem Meer selber ist anstrengend, und der Satz: ‚Ein Tag auf See ist ein verlorener Tag im Hafen.’ hat einiges für sich. Ebenso hat sich bis jetzt bewahrheitet, dass die Welt zu umsegeln heißt, sein Boot an den schönsten Plätzen der Welt zu reparieren, wobei Andreas und ich damit eher die Häfen in Verbindung brachten und nicht das offene Meer.
Weil ich mich in einem frühren Blog zum Thema ‚Angst’ geäußert habe, es wurde oft danach gefragt, will ich noch einmal darauf zurückkommen und meine schlimmste, rein subjektive Erfahrung erwähnen: Nach einem kurzen, schlechten Schlaf – an den Traum kann ich mich jetzt wie damals nicht erinnern – wachte ich auf und hatte das Gefühl, eigentlich schon auf Wache sein zu müssen, jedoch von Andreas nicht geweckt worden zu sein, was zumindest ungewöhnlich gewesen wäre. Mit einem Schrecken also fuhr ich auf, rief ihn, er gab nicht sofort Antwort, und mich überkam die Panik, dass er über Bord gegangen, ich alleine war. Es war nur eine Attacke für ein, zwei Sekunden, eben bis mein Bruder auf meinen Ruf reagierte, aber sie wirkte sich noch die nächste halbe Woche aus: Ich konnte kaum mehr als 30, 40 Minuten durchgängig schlafen, war unruhig und nervös. Die eigene Psyche vermag also beides zu sein: Ein starker Verbündeter oder aber auch ein verbitterter Gegner. Dazu sei noch gesagt, dass, obwohl wir beide nicht so die Süßen sind, Schokolade, wie es uns auch andere Segler bestätigen, zu den wichtigsten Dingen an Bord zählt.
Trotz aller Mühsal, trotz der enormen Anspannung, deren Ausmaß ich erst richtig einschätzen konnten, als sie nach dem Vertäuen am Pier am Ende der Fahrt nachließ, war die erste Etappe vorallem eines: Wunderschön! Die Nuancen der Emotionen, die tiefe Zufriedenheit, die sich oft einstellt, die Reduktion auf den Moment, das völlige Fehlen eines von anderen Menschen von außen ausgeübten, existenziellen Arbeitsdrucks und –ausbeutung – sämtliche Aufgagen an Bord erledigt man für sich uns sein eigenes Überleben – das Einssein mit dem Augenblick, der ein Teil der materiellen Umgebung wird und das Leben mit dem Rhythmus der Welt, definiert durch Sonne und Mond wiegen alles um ein Vielfaches auf, bringen einem sogar dazu, so etwas wie Frieden mit sich selbst zu empfinden.
Und wie bei Erinnerung üblich, verblassen die unangenehmen zusehends, ja, werden zu scherzhaften Anekdoten oder zum genüßlich ausgerollten Seemannsgarn zur Beeindruckung der mit großen Augen lauschenden Zuhörerschar (oder aber mit wissendem, nachsichtigem Lächeln, wenn es sich um andere Segler handelt…), während die schönen nachwirken schon alleine durch die Veränderung, die sie in einem hervorgerufen haben.
Letztendlich stellt sich auch ein bißchen Stolz ein beim Revue passieren lassen der geschafften Strecke, aber auch Ehrfurcht vor den Distanzen, die noch vor uns liegen. Jedenfalls gilt unsere momentane Sorge hier auf Las Palmas den dringend zu erledigenden Arbeiten am Boot – wir haben nach unserer Planung für sie gerade einmal einen Monat Zeit. Von ihrem erfolgreichen Erledigen wird der weitere Verlauf unserer Fahrt abhängen.
Aber für unsere Erlebnisse hier in Las Palmas, über rasch geschlossene Freundschaften und die Hilfsbereitschaft, die wir hier erfahren dürfen, wird in einem anderen Blog Platz sein.
Nebenan findet ihr wie gewohnt bildliche Eindrücke unserer Fahrt.
8 Kommentare:
hallo albert, andreas
sehr beeidruckend euer erster blog von unterwegs..
eine mischung aus furcht, respekt und neid stellt sich bei mir ein, im hinblick auf die begegnung mit den walen, und die sternenklaren nächte auf see, verbunden mit den geschilderten emotionen
ihr habt uns ja auf die folter gespannt.. he he bis endlich das erste *lebenszeichen* von euch zu lesen war..
wünsche euch das die reparaturen usw. alle so glücken wie ihr es vorhabt, und freue mich auf weitere spannende berichte (lasst euch aber bitte nicht so viel zeit damit) ;-)
ganz liebe grüsse
marty
...ab jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, ihr steigert das spanische Nationalprodukt !
Wir hoffen, dass Euch alles gelingt und ihr Euch nicht nur einen Spi-Baum, sondern auch einen Spinnaker samt zugehörigem Fall leisten könnt.
Mein nächster Kommentar wird sicher wieder Geist-reicher.
Salud!
... bin beindruckt und berührt...
mehr schlaf,essen,segelfläche!,
resevemotor, und sternennavi könntet ihr gebrauchen...
halt` euch die daumen
LG kaiti
Servus Albert, spannend wie ein Krimi, deine Schilderung. Das wäre wirklich nichts für mich. Lieber klettere ich ungesichert auf den Großglockner (oder auf die Hohe Wand). Aber ich bin froh, dass es euch gut geht. Bin schon sehr gespannt, auf die nächsten Einträge. Schiff Ahoi und liebe Grüße - Manfred
Hi men,
habe auch lange auf ein Lebenszeichen von Euch gewartet - aber klar man darf die Rechnung nicht ohne die Flautentage machen.
Der authentische Bericht von Dir, Albert berührt, weckt nicht nur die Sehnsucht sondern erinnert auch das Bewusstsein an Archaisches und den, damit verbundenen, für uns Kulturfolger höchst ungewohnten Gefahren. Daher kann ich den gewachsen Respekt vor den kommenden Etappen sehr gut verstehen...
Viel Erfolg bei Eurer Reperaturen und vergesst das Relaxen nicht...
Mast- und Schotbruch!
apropos SCR Fahne on Tour:
Was bedeutet eine halbe schwarz-weiß karierte Fahne unter der Steuerbord-Saling ?
Wer weiß es ?
yeah, geilo!
schön von euch zu lesen!
bin schon gespannt auf die weiteren abenteuer :-)
Hab endlich auch Euren Bericht studiert, ist echt unfassbar spannend, man hat ja fast den Eindruck, dass sich Euer "Schinackl" auf hoher See nach und nach in seine Einzelteile auflöst. Bewundere Eure Nerven und bekomm unfassbare Sehnsucht beim Lesen der Naturschauspiele!
Viel Glück beim Nachrüsten und möge Euch Poseidon vor weiteren unliebsamen Überraschungen bewahren! lg P,n,l
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